Die 10 besten Fantasybücher

Fantasybücher gibt es viele, doch welche sind die Besten aller Zeiten? Streiten könnte man sich bei dieser Frage wohl ewig. Im Folgendem wurden die persönlichen Favoriten zusammengestellt. Dabei ist es egal, ob es sich um high-, low- oder urban Fantasy handelt. Viele der ausgewählten Titel stehen für eine ganze Reihe an Bänden, weshalb jeweils der ersten Band aufgeführt wurde. Dieser steht dann für die ganze Reihe.

Jeder Titel dieser Liste ist ein absoluter Alltimefavorit und Bestseller!

Unsere Empfehlungen

Platz 10: Cornelia Funke – Drachenreiter

Die Liste des besten Fantasybücher sollte mit einen echten Klassiker beginnen. Cornelia Funkes Werk „Drachenreiter“ hat bereits mehr als zwei Jahrzehnte auf dem Buckel und zählt wohl zu den besten Jugendbüchern seines Genres. Es eignet sich jedoch genauso für ältere Leser und Leserinnen.

Das Buch handelt von drei Gefährten, die eine Reise zum „Saum des Himmels“ antreten. Mit dabei sind der silberne Drache Lung, der Waisenjunge Ben und das Koboldmädchen Schwefelfell. An dem sagenumwobenen Platz irgendwo zwischen den Hügeln des Himalayas soll sich die Heimat der Drachen befinden. Die Reisetruppe erhofft sich, dort einen sicheren Platz für Lung zu finden. Die Tintenwelt-Saga steht den anderen Werken von Cornelia Funke in nichts nach. Funke erschafft eine fantastische Welt mit einzigartigen Charakteren. Wahrscheinlich gehören einige dieser Charaktere zu den besten in der gesamten Fantasyliteratur. Zudem wurde die Serie auch verfilmt.

Platz 9: Cassandra Clare – City of Bones: Chroniken der Unterwelt

Die fünfzehnjährige Clary Fray lebt mit ihrer Muttet in New York. Eines Tages verschwindet ihre Mutter plötzlich. Bei dem Verschwinden handelt es sich um eine mysteriöse Entführung, welche zugleich ein großes Geheimnis enthüllt: Clarys Mutter gehört einem magischen Orden an, den Schattenjägern. Auf der Suche nach ihrer geliebten Mutter stößt Clary mit dem Orden zusammen und muss sich unter anderem Dämonen stellen, um ihre Mutter zu retten. Die ganze Situation stellt sich zudem als Kampf um die Vorherrschaft zwischen Gut und Böse heraus. City of Bones stellt den ersten Band der 6-teiligen Reihe dar. .

Platz 8: Sam Feuerbach – die Krosann-Sage (echter Geheimtip!)

Wer Fantasy und Mittelalter liebt, und dazu noch eine gute Portion Humor vertragen kann, ist bei dem deutschen Schriftsteller und Self-Publisher Sam Feuerbach genau richtig. Feuerbach entführt den Leser mit seinen Werken „die Krosann-Saga“ und „der Totengräbersohn“ in eine Welt voller Abenteuer, Intrigen und schicksalshaften Erlebnissen. Die Stärke seiner Geschichten liegt in der liebevollen Zeichnung seiner Charaktere, welche sich im Verlauf der Geschehnisse weiterentwickeln und neue Facetten ausbilden. Es macht unglaublich Spaß diese Entwicklung als Leser mitzuverfolgen. Insgesamt lassen sich Feuerbachs Werke als Mittelalterromane bezeichnen, welche einzelne fantastische Elemente thematisieren. Wer ein Feuerwerk der Fantasy erwartet ist hier falsch. Jedoch kann Feuerbach in vielerlei Hinsicht punkten. Sein humoristischer Schreibstil überzeugt durch Verständlichkeit und Lesefluss. Beim Lesen entsteht ein Gefühl der Abhängigkeit, weil man unbedingt wissen will, wie es mit den Charakteren weitergeht.

Die Krosann-Sage

Feuerbachs Debüwerk im Fantasybereich besteht aus der sechs Bände umfassenden Krosann-Saga.

Der junge Prinz Karek Marein hat es nicht leicht. Er ist schwerst übergewichtig, ungeschickt im Kampf und noch dazu steht sein zukünftiges Königreich vor dem Verfall. Da helfen ihm seine Intelligenz und sein Sinn für Gerechtigkeit auch nicht sonderlich weiter. Dazu kommt noch, dass eine skrupellose Auftragsmörderin hinter ihm her ist, welche ihren Opfern, ohne mit der Wimper zu zucken, den Gar ausmacht. Das Aufeinandertreffen dieser beiden konträren Persönlichkeiten verläuft anders als gedacht. Die beiden deutlich unterschiedlichen Protagonisten machen sich mehr und weniger gemeinsam auf eine Reise, die sie selber und das Königreich für immer verändern wird.

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Platz 7: Uwe Eckardt – Die Saat des weißen Drachen: Fantasy-Epos

Magische Wesen wie Drachen oder Trolle gibt es nur in unserer Fantasie. Es handelt sich lediglich um Aberglaube, Legenden oder Märchenerzählungen. Doch was ist, wenn das gar nicht stimmt? Der Protagonist namens Finn betritt diese magische Welt und springt in ein Abenteuer, dessen Ausgang über den Fortbestand einer ganzen Welt entscheidet. Er durchquert den Schleier, der seine Welt von der magischen Welt trennt. Auf ins Ungewisse…

Platz 6: Otfried Preußler – Krabat

Krabat fühlt sich von der Mühle am Koselbruch angezogen. Eine unglaubliche Neugierde durchströmt ihn. Trotz aller Warnungen und unheimlicher Geschichten über diesen Ort, begibt er sich zur Mühle. Bei der Mühle wird ihm ein sorgloses Leben versprochen. Doch wie hoch ist der Preis, den er dafür zahlen muss? Es ist eine Geschichte voller dunkler Magie und dem Streben nach Freiheit.

Otfried Preußlers Krabat wurde mehrfach ausgezeichnet und gilt heutzutage als echter Klassiker. Dies geht soweit, dass er sogar in vielen Schulen als Lektüre behandelt wird. Falls Sie das Buch nicht in der Schule gelesen haben, sollteen Sie es dringend nachholen.

Platz 5: Christopher Paolini – Eragon

Christopher Paolini hat mit seiner Buchreihe „Eragon“ einen modernen Klassiker im Fantasygenre erschaffen. Dabei punktet Paolini vor allem durch seinen detaillierten Erzählstil, wodurch die Welt sehr echt wirkt. Das Buch erzählt die Geschichte von Eragon, der beim Jagen einen mysteriösen blauen Stein findet. Zu diesem Zeitpunkt weiß er noch nicht, dass aus dem Stein bald eine waschechter Drache schlüpfen soll. Dieses schicksalshafte Ereignis zieht ihn in eine Welt voller Magie, Abenteuer und Drachenreiter.

Platz 4: Michael Ende – Die unendliche Geschichte

„Es gibt Menschen, die können nie nach Phantásien kommen, und es gibt Menschen, die können es, aber sie bleiben für immer dort. Und dann gibt es noch einige, die gehen nach Phantásien und kehren wieder zurück. So wie du, Bastian. Und sie machen beide Welten gesund.“ – aus: Die unendliche Geschichte

Michael Endes fabelhaftes Werk „Die unendliche Geschichte“ hat auf jeden Fall den Titel des besten deutschen Fantasybuchs aller Zeiten verdient. Dennoch hat es den vierten Platz erhalten, da es in punkto Umfang nicht mit den nachgestellten Fantasywelten mithalten kann. Die Geschichte handelt von Bastian und Atréjus Abenteuern in dem magischen Reich Phantásiens. Als Leser taucht man ein in eine faszinierende Welt jenseits der unseren. Das Buch eignet sich für Leser aller Altersklassen, denn Michael Ende schrieb Bücher nicht für Kinder oder Erwachsene, sondern für Menschen.

Platz 3: Joanne K. Rowling – Harry Potter

J.K. Rowling hat mit ihrer Buchreihe Harry Potter bewiesen, dass Zauberei so viel mehr sein kann, als ein Nebenelement in irgend einem x-beliebigen Fantasyroman. Ihre Bücher haben nicht umsonst den Titel der meistverkauften Fantasybuchreihe inne. In den Büchern erfährt der noch junge Harry, dass er eigentlich gar nicht so normal ist, wie er von sich dachte. An seinem elften Geburtstag erfährt er, dass er an der Schule für Hexerei und Zauberei angenommen wurde. Und genau dort beginnt Harrys abenteuerliche Geschichte voller magischer Wesen, mysteriöser Vorfälle und lustiger Erlebnisse.

Auch nach der Erfolgsserie konnte Rowling mit ihrem Buch „phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ punkten. Dieses Buch behandelt genauer die einzelnen magischen Tiere und Kreaturen aus dem Harry-Potter-Universum.

Platz 2: J. R. R. Tolkien – Der Herr der Ringe

Zu „Der Herr der Ringe“ ist eigentlich nicht viel zu sagen. Es handelt sich dabei um die größte und erfolgreichste Fantasytrilogie und ist Pflichtlektüre für jeden Fantasyenthusiasten. Tolkien hat mit seinem Werk eine nahezu unendliche Welt geschaffen, in der wahre Helden gegen die Heerscharen des Bösen kämpfen. Die Geschichte spielt in Mittelerde und handelt von Frodo, den unbekümmerten Hobbit aus dem Auenland. Dieser begibt sich auf ein episches Abenteuer gegen den dunklen Herrscher, dessen Ausgang über die Zukunft von ganz Mittelerde entscheiden soll. Herr der Ringe bei Amazon

Wer noch nicht genug von Tolkiens Welt hat, empfehle ich „Der Hobbit“. In diesem Buch wird die Vorgeschichte zur Herr-der-Ringe-Trilogie erzählt.

Platz 1: George R. R. Martin – Das Lied von Eis und Feuer

„Der Teufel steckt im Detail“

George R.R. Martin entführt die Leser mit seinem Bestsellerepos Das Lied von Eis und Feuer in eine magische Welt, die an das Mittelalter erinnert. Vor über hundert Jahren sind die letzten Drachen verschwunden. Insgesamt kämpfen neun große Adelsfamilien um den Herrschaftsanspruch. Dabei werden Allianzen geschlossen, Freunde hintergangen und Feinde brutal getötet. Neben den andauernden Machtkämpfen muss sich der Kontinent auf einen langen und vor allem harten Winter einstellen. Die Charaktere in dieser vom Krieg um den Thron zerrütteten Welt sind unglaublich vielschichtig. Einige lernt der Leser hassen und andere wird er lieben. Dies ist jedoch positiv, weil die Charaktere alle echt und realistisch wirken. Insgesamt ist die Handlung und die Charakteranzahl sehr detailliert. Dies geht soweit, dass beim einmaligen Lesen kaum jeder Handlungszusammenhang verstanden werden kann. Aber grade dieses Auge fürs Detail macht den Charme des Werkes aus.

Ich kann das Buch und dessen nachfolgende Bände nur jeder Person empfehlen. Dabei ist es egal, ob diese ein Fantasyfan ist oder nicht. Das Werk überzeugt dank der ausgefallenen Geschichte und den unvorhersehbaren Ereignissen. Das Lied von Eis und Feuer bei Amazon

Falls du dich auch für Science-Fiction interessiert, können wir dir nur unseren Artikel zum Bestsellerroman „Armada“ empfehlen. Hier gehts zum Bericht.